RECHTE UND PFLICHTEN

  • Fürsorgerische Unterbringung

    Wenn eine Person nicht mehr urteils- und handlungsfähig ist und das Bewusstsein bezüglich der Gefahren im häuslichen Umfeld fehlt, kann mit Hilfe des Hausarztes sowie der Vormundschaftsbehörde eine Fürsorgerische Unterbringung (FU) erfolgen. Dies jedoch nur, wenn Hilfestellungen wie Mahlzeitendienst oder Spitex nicht genügen und sich eine Person ernsthaft in Gefahr bringt. Ein längerer Zwangsaufenthalt in einer psychiatrischen Klinik ist nur erlaubt, wenn der betroffenen Person «die nötige persönliche Fürsorge nicht anders erwiesen werden kann», wie es im Gesetz heisst. Die Sorge von Angehörigen rechtfertigt per se keine Zwangseinweisung. Für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen gibt es Anlaufstellen.

  • Patientenschutz, Patientenrechte

    Zahlreiche Organisationen unterstützen Patientinnen und Patienten bei der Einforderung von Rechten. Mehr…

  • Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag

    Eine Patientenverfügung stellt sicher, dass eine Person - ob ansprechbar oder nicht - nur so weit versorgt wird, als sie ihre Zustimmung gegeben hat. Mehr…

  • Sterbebegleitung

    Schwerkranke und sterbenden Menschen werden in der Schweiz ihren Bedürfnissen entsprechend palliativ versorgt. Mehr…

  • Verwandtenunterstützung

    Im ZGB steht, dass eine in günstigen Verhältnissen lebende Person in Not geratene Verwandte in auf und absteigender Linie unterstützen muss. Eine Unterstützungspflicht besteht nur für Personen, die finanziell gut gestellt sind.

Rechte und Pflichten Rechte Frau