Neue Wohnformen im Alter
Neue Wohnformen für Menschen im dritten Lebensabschnitt gewinnen an Bedeutung. Die Nachfrage nach flexiblen Wohnformen bringt
Immobilienkonzepte unterschiedlicher Prägung und Ausstattung hervor, die verschiedene Lebenszyklen und individuelle Bedürfnisse abdecken
können. Hierzu zählen partizipative und gemeinschaftliche Wohnformen wie Haus- und Wohngemeinschaften sowie private Institutionen, die autonomes Wohnen mit Pflegedienstleistungen
kombinieren.
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Gemeinschaftliche Wohnformen kombinieren privates Wohnen und gemeinschaftliches Zusammenleben. Sie setzen auf das Prinzip der Nachbarschaftshilfe. Der Wunsch in der vertrauten
Umgebung zu leben, Unsicherheiten bezüglich der künftigen Mitbewohner, der persönlichen Autonomie und Privatsphäre zählen zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber dieser Wohnform. Trotz
all dieser Befürchtungen gewinnen Wohnkonzepte, die Unterstützung im Alltag und Gemeinschaft in privatem Rahmen in Aussicht stellen, an Bedeutung. Personen, die sich für die
Wohnform interessieren, brauchen neben etwas Mut und Zuversicht ausreichend Zeit, um sich über ihre Wünsche im Klaren zu werden und sich gedanklich einzustimmen.
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«Wohnen mit Dienstleistungen», «Wohnen mit Service», «Service Wohnen» – alle diese Begriffe bezeichnen das selbständige Wohnen mit Unterstützung von Dienstleistern, die Services wie
Pflege, Notruf, Hilfe im Haushalt oder Mahlzeiten bieten. Je nach Anbieter stehen auch komplementäre Dienste wie Coiffeur, Fusspflege sowie Freizeitprogramme zur Auswahl. «Vernetztes
Wohnen» oder «intelligentes Wohnen» deuten auf haustechnische Facilitäten und/oder elektronisch gestützte Bestellmöglichkeiten innerhalb der Wohnstrukturen hin. Anbieter sind zum
Beispiel das Solothurner Treuhandunternehmen
Bracher und Partner AG, die
Tertianum AG,
Turintra/UBS sowie diverse Baugenossenschaften.
Im oberen Preissegment verbindet sich hoher Wohnkomfort mit hotelähnlichem Service. Diese Annehmlichkeiten haben ihren Preis. Das gilt insbesondere für Residenzen. Dafür bieten diese
begüterten Kunden grosszügige Räume, eine gut ausgebaute Infrastruktur, umfassende Services sowie ein Maximum an Privatsphäre und Wohnautonomie.
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Wirft man einen Blick auf laufende Forschungsprojekte im Bereich des Zukunftswohnen, sehen Seniorinnen und Senioren spannenden Zeiten entgegen. Denkfabriken wie
iHomeLab konzipieren Gebäude, die intelligente Haustechnik, Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit unter ein Dach bringen. Damit das
selbständige Wohnen zu Hause bis ins hohe Alter nicht nur möglich, sondern möglichst angenehm ist.