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Entwicklung der Pflegekosten

 

Selbst wenn sich die künftige Entwicklung des Pflegebedarfs nicht proportional zur demografischen Alterung verhält, muss mit einer markanten Zunahme der Pflegeleistungen innerhalb der nächsten 20 Jahre gerechnet werden.
Die Kosten für sozialmedizinische Institutionen, speziell für Betagte und Chronischkranke, sind seit dem Jahr 2000 um 25% schneller gewachsen als das Bruttoinlandprodukt. In Bezug auf die Leistungen haben sich die Ausgaben für ambulante Behandlungen (ohne Krankenhäuser) derweil mehr als verdoppelt. Die Spitex hat seit 2000 rund 20% und die ambulante Behandlung in Spitälern 110% zugelegt.

Ausgehend von derzeit rund 1.7 Mio. Rentenbezügern wird sich die Pensionierungsrate angesichts geburtenstarker Jahrgänge bereits in 10 Jahren verdoppeln. 80% der erwarteten Mehrkosten für die Langzeitpflege werden in Alters- und Pflegeheimen entstehen.
Grosse Hoffnung wird an Gesundheitsförderung und Prävention geknüpft. Sie sollen den Gesundheitszustand der älteren Bevölkerung verbessern und Kosteneinsparungen von mehr als zwei Milliarden Franken bringen.

Letzte Änderung: 13. Oktober 2011