Das Portal für die Pflege

Grundlagen

  • Ursachen des Pflegebedarfs

    Ein Pflegebedarf kann vorübergehender oder bleibender Natur sein. Er kann plötzlich eintreten oder sich erst langsam abzeichnen. Mehr…

  • Krankheit und Psyche

    Dass sich die körperliche und seelische Verfassung gegenseitig beeinflussen scheint unzweifelhaft. Exemplarisch beweisen das die stressassoziierte Immunschwäche - als körperliche Reaktion auf eine bestimmte psychische Belastungssituation - oder auch die psychischen Leiden, die oftmals mit einer belastenden Krankheit einhergehen. Das komplexe Zusammenspiel zwischen Psyche, Physis und individuell krankheitsauslösender Faktoren ist damit nicht ergründet. 

    Psychogene Ursachen sind bei Krankheiten empirisch nicht nachweisbar. Auch bei Krebserkrankungen (PDF) konnte kein Zusammenhang festgestellt werden. Die Krebspersönlichkeit (PDF) gibt es nicht. Da nahezu ein Drittel der in der Schweiz lebenden Bevölkerung im Verlauf des Lebens an Krebs erkrankt, scheint es grotesk psychische Faktoren über Mass zu gewichten. Unbestritten ist hingegen, dass seelisches Unwohlsein somatische Beschwerden oder kognitive Defizite verstärken kann. Gleich wie sich der subjektiv wahrgenommene Gesundheitszustand oder soziale Faktoren wie Beziehungsnetze und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel auf die Psyche auswirken können.

  • Pflegerische Massnahmen

    Pflegerische Massnahmen erfolgen im Rahmen der Grund- und Behandlungspflege. Unter diesen Begriffen versteht man gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG)

    • • Massnahmen der Abklärung und der Beratung
    • • Massnahmen der Untersuchung und der Behandlung
    • • Massnahmen der Grundpflege

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  • Kostenentwicklung

    Selbst wenn sich die künftige Entwicklung des Pflegebedarfs nicht proportional zur demografischen Alterung verhält, muss mit einer markanten Zunahme der Pflegeleistungen innerhalb der nächsten 20 Jahre gerechnet werden. Mehr…

  • Neuordnung der Pflegefinanzierung

    Die Neuordnung der Pflegefinanzierung ist am 1.1.2011 in Kraft getreten. Sie unterscheidet zwischen allgemeinen Pflegeleistungen bei Krankheit und Leistungen der Akut- und Übergangspflege. Allgemeine Pflegeleistungen werden in der Regel längerfristig erbracht und müssen nicht mit einer Spitalbehandlung zusammenhängen. Mehr…

  • Fallpauschalen

    Gleich wie in Ländern wie Deutschland, den USA und Australien wird am 1.1.2012 in allen Schweizer Spitälern das Tarifsystem Swiss DRG eingeführt. Mehr…

Perspektiven

  • Innovative Pflegekonzepte

    Angesichts des zunehmenden Pflegebedarfs sind verschiedene Bestrebungen im Gange, die langfristige Pflegeversorgung neu zu organisieren. Fortschrittliche Ansätze tragen sowohl den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen als auch wirtschaftlichen Zielen Rechnung. Mehr…

  • Neue Wohnformen im Alter

    Neue Wohnformen für Menschen im dritten Lebensabschnitt gewinnen an Bedeutung. Die Nachfrage nach flexiblen Wohnformen bringt Immobilienkonzepte unterschiedlicher Prägung und Ausstattung hervor, die verschiedene Lebenszyklen und individuelle Bedürfnisse abdecken können. Mehr…

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