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Demenzeinrichtungen

 

Rund zwei Drittel aller Menschen mit Demenz sind 80jährig oder älter. 60% der Betroffenen leben zu Hause, 40% im Heim. Bei Verdacht auf Demenz empfiehlt sich die Überweisung an einen Spezialisten. Dies kann ein Neurologe, eine Psychiater oder Arzt mit altersmedizinischer Spezialausbildung sein. Memory-Kliniken bieten, unter Einbezug der Angehörigen, ambulante gerontologische Beratungen für Personen mit Gedächtnisstörungen oder anderen Hirnleistungsdefiziten. Sie zählen neben den spezialisierten Demenzzentren und den alterspsychiatrischen Diensten zu den wichtigsten Anlaufstellen. Demenzabklärungen werden von der Krankenkasse bezahlt.

Seit der erstmaligen Beschreibung der Krankheit im Jahre 1906 wurden grosse Fortschritte bei der Erforschung der Wirkungszusammenhänge erzielt. Eine dauerhafte Linderung oder Heilung von Demenz ist derzeit jedoch nicht möglich. Bei einer frühzeitigen Diagnose kann der Ausbruch bzw. das Fortschreiten der Krankheit durch die Gabe von Antidementiva hinausgezögert werden. Auch geistige und gezielte sportliche Aktivitäten können präventiv wirken oder den Verlauf der Krankheit mildern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung: 08. Mai 2012