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Tageszentren
Tageszentren oder Tagesheime sind ambulante Einrichtungen für die bedürfnisgerechte, vorübergehende Betreuung während einem oder mehreren Tagen pro Woche. Diese Einrichtungen erbringen zeitlich begrenzte pflegerische Leistungen und erleichtern die Betreuung von Seniorinnen und Senioren zu Hause. Solche ambulanten Leistungen werden teilweise auch von Langzeitheimen angeboten. Manche Tagesheime nehmen ältere Menschen während der Genesung oder der Ferienabwesenheit von pflegenden Angehörigen auf. Je nach Tagesstätte sind auch Kurzaufenthalte nachts oder an Wochenenden möglich.
Ältere Menschen, die diese Einrichtungen aufsuchen, können verschiedene Leistungen beziehen wie zum Beispiel Krankenpflege, Mahlzeiten, Gesellschaft oder Freizeitaktivitäten. Die Leistungspalette sowie Öffnungszeiten sind je nach Einrichtung recht unterschiedlich. Der Tagesablauf ist strukturiert und beinhaltet, je nach Tagesstätte, auch Aktivitäten zur Schulung der Sinnesorgane sowie kreative Arbeiten. Einige Tageszentren verfügen über einen eigenen Fahrdienst, der die Gäste (auch mit Rollstuhl) abholt und wieder nach Hause bringt.
Abgesehen von der Pflegetaxe, welche die Krankenkassen entrichten, sind die Leistungen zahlungspflichtig (Pensionstaxe), auch wenn die Tagesheime von öffentlich-rechtlichen Körperschaften und privaten Einrichtungen Subventionen erhalten. Es empfiehlt sich, vorgängig bei der Krankenkasse abzuklären, welche Kosten abgerechnet werden können. Die örtliche Pro-Senectute-Beratungsstelle, Gemeinde, Spitex oder das Schweizerische Rote Kreuz informieren über Tagesheime in der Region.