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Apps als medizinische Helfer
Mobile Health oder M-Health bezeichnet die Gesundheitsversorgung mittels mobiler Geräte. Apps können als medizinische Helfer im Alltag wertvolle Dienste leisten. Die World Health Organization (WHO) nennt 14 Bereiche, darunter kostenlose Notfallanrufe, mobile Telemedizin, kommunale Gesundheitskampagnen, mobil verfügbare Krankenakten oder die Patientenüberwachung.
Viele der nützlichen Apps wie iRega, Impfkalender oder On Track Diabetes sind kostenlos. Für Ärzte wurden spezielle Anwendungen wie iKomp, iStethoscope Pro, PediCalc oder MySwiss DRG entwickelt.
Bei der Smartphone-Medizin zur Unterstützung von Patienten oder älteren Menschen in der eigenen Wohnung sehen Experten den grössten Bedarf. Wer beispielsweise an Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten leidet, muss regelmässig Vitalwerte wie Blutdruck, Puls oder Blutzucker protokollieren. Diabetiker wiederum sind darauf angewiesen, mehrmals täglich ihren Blutzuckerspiegel zu messen. Auch hier kann das Smartphone gute Dienste leisten.
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Assistenzhunde
Die Nachfrage nach Sozialhunden für Behinderte und Pflegebedürftige ist sehr gross. Über 400 Hunde stehen in der Schweiz bereits im Einsatz. Sie wurden von verschiedenen Organisationen ausgebildet. Hierzu zählt der Verein FIDES, der mobilitätsbehinderte Menschen unterstützt, indem er ihnen unentgeltlich einen Assistenzhund zur Verfügung stellt. Diese durchlaufen - gleich wie Blindenhunde und Therapiehunde - ein spezielles Trainingsprogramm.
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Barrierefreies
Für Menschen mit Handycap gibt es zahlreiche Informationen über behindertengerechte Dienste. Sie betreffen zum Beispiel die rollstuhlgängigen öV-Angebote, die Spezialbetreuung im Flughafen sowie behindertengerechte Wohnungen, barrierefreie Schwimmbäder und die Zugänglichkeit von Veranstaltungen. Ein umfassendes Adressverzeichnis barrierefreier Angebote und Orte bieten MyHandicap, MIS sowie das internationale Verzeichnis wheelmap.org.
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Besuchs- und Begleitdienste
Pflegebedürftige Personen wünschen sich manchmal Kontakte in der gewohnten Umgebung oder Begleitung wenn sie ausser Haus gehen. Zum Beispiel für Arzt- oder Therapiebesuche. Oder sie wünschen sich einfach Gesellschaft zu Hause oder im Heim. Beim Vorlesen, Spielen oder Gespräche führen steht die gute Unterhaltung im Vordergrund.
Begleitpersonen stehen bei Spaziergängen, beim Besuch von Veranstaltungen, bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder während Reisen helfend zur Seite. Sie kommen auch zum Einsatz, wenn pflegende Angehörige eine Verschnaufpause benötigen. Anbieter von Besuchsdiensten mit freiwilligen Helfern sind zum Beispiel das Schweizerische Rote Kreuz, Kirchgemeinden, Frauenvereine und private Spitexorganisationen.
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E-Patientendossier
In der Schweiz sollen bis 2015 im Rahmen der nationalen eHealth-Strategie elektronische Patientendossiers eingeführt werden. Sie bieten einen Überblick über die wichtigsten medizinischen Daten einer Person und sind weltweit abrufbar. Elektronische Patientendossiers wie VitaClic beinhalten neben den Stammdaten auch Diagnosen, Berichte, Untersuchungsergebnisse, Behandlungsmethoden, Medikamentation, Überweisungsschreiben etc. Inhaber können ihre Gesundheitsdaten selbst verwalten - auch mit App - und die Zugriffsberechtigung regeln.
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Eurokey
Eurokey ist der Schlüssel zu behindertengerechten Parkplätzen, Toiletten, Liften und anderen Anlagen in Europa. Die Koordination erfolgt durch Pro Infirmis, wo der Eurokey bei verschiedenen Abgabestellen bezogen werden kann. Bezugsberechtigt sind Personen, die eine Behinderung nachweisen können, welche die Benützung von Spezialanlagen erfordert.
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Ferien und Reisen
Benötigen Pflegebetroffene eine Auszeit, stehen ihnen zahlreiche Ferienangebote von Organisationen zur Verfügung, die barrierefreie Unterkünfte, Planungs- und Betreuungshilfe sowie Pflegeversorgung vor Ort bieten. Mehr…
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Freiwilligenarbeit
Freiwilligenarbeit ist nicht nur volkswirtschaftlich relevant, sondern lässt auch Rückschlüsse auf das Ausmass tragender Solidarität in einer Gesellschaft zu. Mehr…
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Hilfsmittel
Hilfsmittel sollen Pflegebedürftige dabei unterstützen, erwerbstätig zu bleiben oder ihre häuslichen Aufgaben wahrzunehmen. Mehr…
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Medikamente und Services
Die Anzahl der Menschen, die regelmässig Medikamente konsumieren, steigt. Mehr…
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Pflegeversicherungen
Der zunehmende Pflegebedarf und die damit verbundenen steigenden Kosten legen eine kollektive Finanzierungslösung nahe. Die Schaffung einer Pflegeversicherung auf Bundesebene scheint jedoch zurzeit wenig realistisch. Hingegen bieten einzelne Versicherungen entsprechende Produkte (PDF) an. Je nach persönlicher Situation kann der Abschluss einer Pflegeversicherung sinnvoll sein. Andernfalls kann zum Beispiel eine Todesfallversicherung mit Rentenoption abgeschlossen werden.
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Selbsthilfe/Foren
In der ganzen Schweiz können sich Patientinnen und Patienten in Selbsthilfegruppen und Patientenforen besprechen. Menschen mit belastenden Krankenheiten ermöglichen sie den Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen. Mehr…
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Sozialberatung
Für Personen, die eine umfassende Beratung in Altersfragen suchen, ist die Pro Senectute die richtige Anlaufstelle. Sie beantwortet Fragen bezüglich Alter, Wohnformen, Pflege, Hilfe und Sicherheit im Alltag, Finanzen und Prävention. Das Beratungsangebot ist ergänzt durch zahlreiche Angebote zur Unterstützung der Anliegen von Senioren und zur Förderung von deren Lebensqualität.